Dokumentation “König Hinz Performance”
| Dokumentation “König-Hinz-Performance” |
| Zur Unterstützung des Kulturverein Stepenitztal e. V. und als Dank an die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) produziert die Firma Poster Toaster Videoproduktion Berlin (neu Seddiner) einen 15 minütigen Beitrag zur König Hinz Performence am 19.Juni.2010. Dieser wird als DVD erhältlich sein. Sollten Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an den Kulturverein Stepenitztal e. V. oder direkt an uns. | |||||
| Märkische Allgemeine 26.01.2010
VERANSTALTUNGEN: Feuer-Schiff zu Ehren von König HinzKulturverein Stepenitztal organisiert Performance am 19. Juni in Seddin SEDDIN - Klänge werden dieses Jahr in den Mittelpunkt der König-Hinz-Performance in Seddin (Gemeinde Groß Pankow) gerückt. Nachdem bei der letzten Veranstaltung 2008 der Tanz den zweiten Schwerpunkt neben der Feuerskulptur bildete, will diesmal Saichu Yohansyah aus Reckenthin mit Gongs klingende Bilder erzeugen. Außerdem spielt das Bensmann-Saxophon-Quartett.Die Feuerskulptur errichtet erneut der Horster Künstler Jost Löber. „Voraussichtlich baut er aus Holz ein Schiff nach“, sagt Marlene Lüdcke, Vorsitzende des Kulturvereins Stepenitztal, der das Spektakel organisiert. Die Klangreise durch drei Jahrtausende werde am bronzezeitlichen Grab von König Hinz beginnen und führe zu dem Platz mit der Skulptur. Die Performance wird am 19. Juni gezeigt.Das Schiff hat in zweierlei Hinsicht Symbolcharakter. Einerseits wurden möglicherweise früher Waren mit dem Schiff bis zur Schwedenschanze bei Horst (Gemeinde Groß Pankow), wo vielleicht die Burg von König Hinz stand, transportiert. Ein Wall der Anlage ist 3000 Jahre alt und gehört wie das Grab in die Bronzezeit. Andererseits gibt es in der Mythologie das Bild von den Seelen der Verstorbenen, die mit einem Schiff in den Himmel fahren. Möglich wird die König-Hinz-Performance dank der Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz. Sie fördert das Ereignis mit 4000 Euro. Marlene Lüdcke freut sich darüber, dass Landrat Hans Lange als Kuratoriumsvorsitzender auf die große Bedeutung des archäologischen Pfads hingewiesen hat. Zu den zentralen archäologischen Orten der Prignitz gehört das Königsgrab. Der Kulturverein Stepenitztal will die Performance alle zwei Jahre veranstalten. Der organisatorische Aufwand sei für den Verein zu groß, um sie jährlich durchzuführen, sagt Marlene Lüdcke. Der Kulturverein hat rund 40 Mitglieder. Am Freitag wählten diese den Vorstand neu. Dem Gremium gehören wie bisher als Vorsitzende Marlene Lüdcke sowie Gudrun Bruhns, Christa Hallmann, Marita Müller, Klaus Lehmann und Gerhard Schramm an. (Von Axel Knopf) |
||||